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Dirk Ulbricht, Diw, Zur Mietpreisbremse …- schaum oder haase 10.04.2014

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Es ist kein Spaß - wer in der letzten Zeit versucht hat, in einer deutschen Großstadt zentral eine Wohnung zu kriegen, hat entweder verdammt viel Kohle oder unglaubliches Glück, an eine nette ältere Dame zu geraten, die noch Mietpreise aus den Sechzigern im Kopf hat.
Alle anderen kriegen heutzutage entweder gar keine Wohnung, weil der Wohnraum zu knapp ist oder eine überteuerte.

Dagegen will die die Politik etwas zu tun. Das Zauberwort: Mietpreisbremse. Kritik an der Idee gab es schon immer, vor allem auch von den Vermietern. Jetzt behauptet eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), dass die Mietpreisbremse sogar kontraproduktiv sei. Dirk Ulbricht, einer der Autoren der Studie, weist vor allem auf die langfristigen Konsequenzen hin. Bei einer Mietpreisbremse drohe die Gefahr, dass Vermieter künftig die Mieten von Anfang an höher ansetzten. Im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten sei die Lage in Deutschland außerdem noch ziemlich entspannt.

Bianca Hauda im Interview mit Dirk Ulbricht vom DIW

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